Trauer
Medizinischer Kontext
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen bedeutsamen Verlust. Sie kann sich emotional, körperlich und im Alltag sehr unterschiedlich zeigen. Es gibt keine feste Dauer und keinen vorgeschriebenen Verlauf.
Wenn Trauer dauerhaft überwältigt, der Alltag kaum noch bewältigt werden kann oder akute Selbstgefährdung besteht, ist fachliche Unterstützung wichtig. Geeignete Anlaufstellen sind ärztliche und psychotherapeutische Praxen, Trauerberatungsstellen und im Notfall der Rettungsdienst.
Meine schamanische Sichtweise
Davon getrennt verstehe ich Trauer in meiner schamanischen Weltsicht als einen Übergang, in dem sich Beziehung, Zugehörigkeit und Liebe neu ordnen. Die innere Verbindung zu einem verstorbenen Menschen kann eine andere Form annehmen. Rituale geben persönlichen Erinnerungen, ungesagten Worten und dem Abschied einen würdigen Ausdruck.
Das ist eine spirituelle Haltung und keine Aussage darüber, wie Trauer verlaufen oder wann sie enden sollte.
So gestalte ich meine schamanische Begleitung
In der schamanischen Begleitung gestalte ich mit Ihnen einen persönlichen Abschied. Maßgeblich sind Ihr Glaube, Ihre Grenzen und die Form, die sich für Sie stimmig anfühlt. Ein persönliches Ritual oder eine schamanische Reise kann Teil dieser spirituellen Auseinandersetzung sein. Verlauf und Dauer Ihrer Trauer werden damit weder bewertet noch behandelt.
Meine Rituale und schamanischen Begriffe erläutere ich auf der Seite Schamanische Arbeitsweise.
Wichtiger Hinweis
Meine schamanische Begleitung ist ein spirituelles Angebot außerhalb der Heilkunde. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten oder Beschwerden. Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische, psychotherapeutische oder heilpraktische Untersuchung oder Behandlung. Bestehende Behandlungen sollen nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Fachperson verändert werden.